Standmixer Ratgeber

Der große Ratgeber zum Thema Standmixer

Bestimmt haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, worauf es bei einem Küchenmixer ankommt – diese Frage wollen wir mit unserem Standmixer Ratgeber klären. Wir bieten Ihnen alle wichtigen Informationen und geben gleichzeitig Hilfestellung Ihren persönlichen Favoriten zu finden. Die Hersteller der Geräte entwickeln immer neuere und bessere Mixer. Da spielen Faktoren wie Material oder die verbaute Technik eine große Rolle. Jedoch ist dies nicht bei jedem Modell gleich. Zu Beginn sollte man sich klar werden, wofür man den Küchenhelfer überhaupt benötigt. Je nachdem sind einige Modelle eher geeignet als Andere. Mit einem Standmixer lassen sich von Smoothies über Shakes bis hin zu heißen Suppen alles zubereiten. Wir wollen Ihnen mit unserem Ratgeber zur Seite stehen und Sie bestmöglich zum Thema Standmixer informieren.

Standmixer Ratgeber

Was sollte ein Standmixer kosten?

Die Frage nach dem gerechten Preis lässt sich so direkt nicht beantworten. Wer seinen Blender nicht so häufig nutzt oder nur gelegentlich einen Smoothie zubereiten will, ist auch häufig schon mit Mixern der unteren Preiskategorie zufrieden. Im Preis spiegeln sich meist viele Sachen wieder. Zum einen wäre da die Größe, also wieviel Fassungsvermögen bietet der Mixer überhaupt, zum anderen auch mitgelieferte Funktionen oder Programme. Generell kann man die Geräte in drei Preiskategorien einordnen – die preiswerten Standmixer bis 50 €, die Mittelklasse bis etwa 150 € und die Profi-Mixer ab 150 €.
Dabei muss nicht zwangsläufig der teuerste Standmixer auch der Beste sein. Je nach den persönlichen Bedürfnissen, kann auch ein preiswerter Blender vollkommen ausreichend sein.

WMF Kult X*
WMF Kult X*

Die Preiswerten Standmixer

In dieser Kategorie sind vorrangig eher kleinere Smoothie Maker oder Küchenhelfer mit weniger Funktionen anzutreffen. Auch Eigenmarken wie KHG von Hoeffner reihen sich hier ein. Durch die kompakte Bauweise sind diese Geräte wahre Platzwunder und passend für jede Küche. Wer nur ab und an einen Smoothie zubereiten möchte, ist auch mit einem solchem Mixer gut beraten. Ein Beispiel dafür wäre der WMF Kult X*, welcher zum zerkleinern von Obst ideal geeignet ist. Für das Verarbeiten von härten Zutaten wie Eis oder Nüsse, empfehlen wir einen Standmixer aus der Kategorie der Mittelklasse. Oft reicht schlichtweg die Leistung bzw. Drehzahl des Motors nicht aus um diese Aufgabe bewältigen zu können.

 

Die Mittelklasse – Ein Mixer für alle Fälle

Philips HR2195/08*
Philips HR2195/08*

Dieser Bereich deckt eine Vielzahl von Modellen auf dem Markt ab. Da die Preisspanne hier deutlich höher ist, so gibt es auch mehr Variantionen bei den Geräten selbst. Einige Küchenmixer bieten mehr Funktionen, Andere sind besser verarbeitet. Das grenzt sie zugleich von den preiswerten Blendern ab – oft ist hier die Verarbeitung besser und damit das Gerät langlebiger. Dem Kunden steht hier auch mehr Leistung zur Verfügung, was das Zerkleinern von harten Zutaten möglich macht. Vom Gelegenheitsnutzer bis zum ambitionierten Koch wird hier jeder fündig.

Die meisten Standmixer besitzen in dieser Kategorie eine seperate Impuls- und Smoothiefunktion. Das macht es dem Benutzer einfacher seine Speisen zuzubereiten und spart dabei Zeit. Unsere Empfehlung wäre hier der Philips HR2195/08*, um ein Beispiel für diesen Bereich zu nennen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist hier die Reinigung. Ab diesem Segment lassen sich die meisten Blender auseinander bauen und sind spülmaschinenfest. In Sachen Komfort und Hygiene ist das ein großer Schritt.

 

 

Die Profi-Mixer

Hochleistungsmixer Philips*
Hochleistungsmixer Philips*

Für den ambitionierten Koch darf es meist etwas mehr sein. Hier spielt auch die Lebensdauer eine große Rolle, denn häufig sind die Geräte ständiger Belastung ausgesetzt. Deshalb muss die Verarbeitung des gesamten Gerätes einfach stimmen. Man spricht auch hier von sogenannten Hochleistungsmixern oder auch industriellen Mixern. Im Gesamtvergleich bieten diese Modelle die meisten Funktionen und halten am längsten. Ein Merkmal der Abgrenzung wäre hier die integrierte Kochfunktion der meisten Küchenmixer. Wer einmal heiße Suppen, Nussmus oder feine Smoothies zubereiten will, der sollte sich für ein solches Gerät entscheiden.
Die Blender grenzen sich hier auch stark im Bezug auf die Leistung des Motors ab. Die größte Anzahl der Gerät beginnt bei 1000 Watt und einer Drehzahl von etwa 25.000. Nenneswert wäre hier der Hochleistungsmixer Philips HR2199/00*.

 

Das Material des Mixbehälters

Wenn man an den Krug des Standmixers denkt, dann schießt einem sofort ein Material in den Kopf – Glas. Heutzutage ist dies aber nicht das Einzige Material, aus was der Behälter bestehen kann. Zum einen wäre da noch Aluminium, zum anderen Kunstoff. Um Ihnen einen groben Überblick über die Vor- und Nachteile der Stoffe zu geben haben wir folgende Tabelle für unseren Standmixer Ratgeber erstellt:

 

Glas

Aluminium

Kunststoff (BPA-frei)

Vorteile

Kratzfest
leichte Reinigung
geruchs- und geschmacksneutral
geringes Gewicht
geruchs- und geschmacksneutral
bruchfest
geringes Gewicht
elastisch

Nachteile

hohes Gewicht
ungeeignet für Hochleisungsmixer
bricht bei einem Sturz
blickdicht beim Mixvorgang
zerkratzt schnell
Verfärbungen können auftreten
zerkratzt schnell

Die Messer des Standmixers

Messerstern

Mit das wichtigste Element des gesamten Küchenhelfers sind seine Messer. Dabei reicht die Anzahl von zwei bis hin zu sechs Klingen. Wichtig zu beachten ist die Anordnung der Klingen. Man spricht hier von Ebenen. Durch die Anordnung über mehrere Ebenen entsteht ein größerer Sog und ein feineres Mixergebnis. Die Anzahl der Klingen regelt dabei die Dauer, welche der Mixvorgang benötigt. Zum Material kann man sagen, das jede Klinge eines Standmixers aus Edelstahl gefertigt wird. Der Stoff ist dabei sehr hygienisch und lebensmittelfreundlich, da keine Keime eindringen können. Auch bleibt das Material dabei geruchs- und geschmacklos.
Ein Punkt indem sich die Klingen teilweise unterscheiden ist die Schliffart. Einige Hersteller geben ihren Messern eine besondere Form, wie beispielsweise einen leichten Wellenschliff. Eine nennenswerte Auswirkungen auf das Mixergebnis hat dies aber nicht wirklich.

 

Voreingestellte Funktionen – Komfort per Knopfdruck

Je nach Modell gibt es unterschiedliche Programme eines Mixers, welche wir hier nun etwas genauer erklären wollen. Viele Standmixer besitzen bereits eine Impulsfunktion. Durch diese Funktion kontrollieren Sie selbst die Dauer des Mixvorgangs, in der der Mixer immer wieder kurzzeitig starke Krafstöße sendet.

Funktionsknopf

Dadurch können Gerichte oder Speisen am Ende noch geschmeidiger gemacht werden. Auch häufig anzutreffen ist eine sogenannte Smoothiefunktion. Dabei läuft der Blender meist auf voller Leistung um jede Faser des Obstes zerkleinern zu können. Auch kleiner Fruchtkeren sollen dadurch fein gemixt werden und eine sämige Masse bilden. Der Quiet Mode soll leises Arbeiten am Morgen ermöglichen. Dies geschieht durch die Regulierung der Motorleistung nach unten. Der Mixer arbeitet mit einer geringeren Watt- und Drehzahl und reduziert so die entstehenden Geräusche.

Eine Funktion die eher erst die Modelle der Mittelklase besitzen, ist die Ice-Crush-Funktion. Der Motor wechselt dabei zwischen langsamen und schnellen Drehzahlen um immer wieder Eis erfassen zu können. Auch spielt hier wieder die Leistung des Motors eine Rolle. Beim Herstellen von Crushed Ice wirkt eine große Belastung auf den Motor und der Kupplung. Ohne die nötige Leistung kann es hier zu einer Reduzierung der Lebensdauer kommen. Ein weiteres Feature wäre eine Kochfunktion. Besonders hilfreich ist diese für den ambitionierten Koch, welcher gern nebenher heiße Speisen kreieren will. Durch die schnelle Rotation der Messer erwärmt sich die Flüssigkeit auf eine vorher festgelegte Temperatur. Dieses Programm besitzen ausschließlich sogenannte Hochleistungmixer mit der nötigen Drehzahl.

 

Das Zubehör eines Standmixers

Zugegebener Maßen sucht man das Zubehör meist vergebens. Zum Teil bietet der Hersteller einige Rezepte oder auch einen Spaten zum umrühren mit an. Auch könnte man hier einen integrierten Messbecher im Deckel mit bennen. Im Grunde wird aber kein weiteres Zubehör benötigt. Der Küchenmixer vereint alles in einem Gerät und genügend Rezept finden Sie beispielsweise hier. Damit grenzt sich der Standmixer zum herkömmlichen Stabmixer auch gleichzeitig ab. Beim Pürierstab werden häufig teure Aufsätze für unterschiedliche Speisen benötigt.
Bei Blendern lassen sich eher Ersatzteile wie Messer oder Behälter zusätzlich bestellen. Hersteller wie Philips bieten dies direkt über ihre Homepage an. Dies ist durchaus sinnvoll wenn man an beispielweise Dichtungen denkt. 

 

Das Herz der Küchenhelfers – der Motor

Die Leistung eines Motors lässt sich zunächst in zwei hauptsächliche Aspekte untergliedern – der Drehzahl und der Leistung in Watt. Die Drehzahl wird dabei in Umdrehungen pro Minute angegeben und reichen bis zu 45.000 hoch. Durch diese enorme Anzahl lassen sich selbst heiße Suppen oder Saucen herstellen. Handesübliche Mixer haben jedoch nur etwa 15.000 Umdrehungen/ Minute. Eine höhere Rotation der Messer sorgt im Alllgemeinen dafür, dass das Mixergebnis schneller und feiner wird. Besonders bei Zutaten mit langen Fassern wie Gemüse ist dies von enormer Bedeutung. Wichtig dabei, die Drehzahl sollte regulierbar sein. Denkt man an Crushed Ice, so ist eine dauerhaft hohe Rotation der Klingen nicht vorteilhaft, da das Eis nicht erfasst werden kann.

Ein weiterer Indikator zum Vergleichen ist die Leistung in Watt. Auch hier gibt es einen enormen Unterschied zwischen den Geräten. Dieser reicht von etwa 300 W bis hin zu 2000 W. Ein guter Standmixer sollte dabei eine Mindestleistung von etwa 700 Watt haben. Das reicht für die meisten Aufgaben im Alltag vollkommen aus. Der Motor spielt auch eine wichtige Rolle bei der Lebensdauer eines Standmixers. Dieser arbeitet beim Mixen ständig gegen die wirkenden Kräfte im Blender. Eine höher Anzahl ist dabei förderlich.

 

Fazit zum Standmixer Ratgeber

Blender sind niemals gleich. Es gibt viele Details und Unterschiede auf die man achten sollte. Deshalb haben wir in unserem Standmixer Ratgeber Ihnen einen Leitfaden für den Kauf mit in die Hand gegeben. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht auch Sie zu einem Experten in Sachen Küchenmixern zu machen. Mit dem gesammelten Wissen können Sie nun bei Ihren Freunden und Kollegen glänzen. Dennoch raten wir Ihnen Geräte miteinander zu vergleichen (durch Test und Reviews), bevor Sie ihre entgültige Entscheidung treffen.

 

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